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Der Axel im Eiskunstlauf – Technik, Tipps und häufige Fehler

Blaue Eisläuferin zeigt Axel-Sprung in 3 Schritten mit Pfeilen; Text Axel sowie 1, 2, 3 auf weißem Hintergrund.

Der Axel gilt nicht nur als einer der bekanntesten, sondern auch als einer der härtesten Sprünge im Eiskunstlauf. Ganz egal, ob du gerade erst anfängst oder schon eine Weile dabei bist, der Axel ist ein großes Ziel auf dem Weg zu schwierigeren Sprüngen und Kombis.


Hier zeige ich dir, wie der Axel überhaupt funktioniert, welche Technik du brauchst, und was dir hilft, ihn wirklich sicher zu lernen.


Was macht den Axel besonders?


Beim Axel springt man als Einziger vorwärts ab, das ist sein Markenzeichen. Heiss


t ganz konkret: Du fährst vorwärts, springst aus dem Schwung ab und landest rückwärts. Genau diese zusätzliche halbe Drehung macht den Sprung so anspruchsvoll.


Beim einfachen Axel sind es dann 1,5 Umdrehungen in der Luft, beim Doppelaxel 2,5 und beim Dreifachaxel sogar 3,5.


So gelingt der Axel – Schritt für Schritt


Ein Axel läuft in mehreren klaren Phasen ab:


1. Anlauf


Du nimmst kontrolliert Anlauf, schön auf der Kante, mit etwas Speed, aber ohne zu hetzen. Stabilität ist hier alles.


2. Absprung


Du springst vom Aussenkantenfuss vorwärts ab. Das freie Bein schwingt nach vorn und gibt dir Schwung.


Achte unbedingt auf:

– eine solide Kante

– aktiven Armschwung

– gutes Timing


3. Rotation in der Luft


In der Luft ziehst du Arme und Beine ganz eng an, je kompakter, desto schneller die Drehung.


4. Landung


Du landest rückwärts auf dem Aussenrand deines Fusses. Jetzt brauchst du richtig gute Stabilität, sonst kippst du weg.


Typische Fehler beim Axel


Gerade am Anfang gibt’s ein paar klassische Stolpersteine:


- Zu wenig Schwung nach vorn: Wenn der Vorwärtsdruck fehlt, bleibt die Höhe und die Drehung aus.

- Falsches Timing beim Absprung: Springst du zu früh oder zu spät, klappt der Axel nicht.

- Zu offene Haltung in der Luft: Sind Arme oder Beine zu weit weg vom Körper, wirst du zu langsam.

- Wacklige Landung: Viele verlieren den Axel erst bei der Landung, nicht im Sprung.


Tipps, wie du den Axel schneller draufkriegst


Das hilft wirklich weiter:


- Arbeite zuerst an deiner Kante. Ohne guten Aussenkantendruck wird das nie sauber.

- Übe den Waltz Jump (Dreiersprung). Das ist quasi die kleine Schwester vom Axel und verbessert dein Timing.

- Halte Körperspannung. Je stabiler du bist, desto besser kontrollierst du den Sprung.

- Mach Halbsprünge ohne volle Drehung. Viele Trainer lassen das zuerst üben, damit du ein Gefühl für den Ablauf bekommst.


Warum der Axel einfach dazugehört


Der Axel ist nicht bloss ein Sprung. Er ist eine echte Hürde im Eiskunstlauf. Sobald du den Axel sicher kannst, wird manches andere plötzlich viel leichter – vor allem Doppel- und Dreifachsprünge.


Fazit


Der Axel ist eine Herausforderung. Aber mit sauberer Technik, Geduld und regelmässigem Training schaffst du ihn. Überfordere dich nicht und baue ihn nach und nach auf. Folg mir doch gerne auf WhatsApp und falls du noch mehr übers Eiskunstlaufen erfahren möchtest dann schau doch gerne dich auf meiner Website noch ein wenig um.


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